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25. September 20261 Min. Lesezeit

Digitale Bezahlpflicht: DE vs AT (Kurzcheck)

Deutschland plant ab 2027 eine digitale Bezahloption vor Ort. Österreich plant das nicht. Bargeld bleibt. Die Frage ist, welche Gebühren dich treffen.

Digitale Bezahlpflicht: DE vs AT (Kurzcheck)

Digitale Bezahlpflicht: DE vs AT (Kurzcheck)

Deutschland plant ab 2027 eine digitale Bezahloption vor Ort. Österreich plant das nicht. Bargeld bleibt. Die Frage ist, welche Gebühren dich treffen.

Was Deutschland plant

Ab 2027 soll vor Ort neben Bargeld mindestens eine digitale Bezahlmöglichkeit angeboten werden. Darunter ein europäisches Verfahren. Welches Terminal du nimmst, entscheidest du.

Keine Umsatzgrenze. Bargeld bleibt. Cash-only wird schwieriger.

Stand: noch Eckpunkte vom BMF. Kabinett noch 2026, Umsetzung 2027. Noch kein Gesetz.

Was es dich kostet

Gebühren für dich: Terminal und Acquirer. Für den Kunden ist keine Extra-Gebühr geplant.

Wer jetzt nur den Zwang hört und die Gebühren nicht, rechnet halb.

Was Österreich plant

Derzeit nichts Derartiges (BMF an ORF). Registrierkasse und Belegpflicht bleiben das Thema. Nicht die Bezahlart.

AT-only: kein Umbau wegen dieser Meldung.

Wer in AT und DE Läden hat: DE planen, AT beobachten.

Praxis in drei Sätzen

  1. Bargeld bleibt Pflichtangebot. Digitale Option kommt in DE dazu.
  2. Welches Verfahren und welche Kosten, liegt bei dir.
  3. AT: beobachten. DE: Gebühren und Terminal vor dem Peak Advent 2026/27 klären.

Quellen: BMF Deutschland (Eckpunkte digitale Bezahlmöglichkeit), ORF / BMF Österreich.

Sandin Dulic

Sandin Dulic

Gründer, SADU Development e.U.

Sandin begleitet seit 2018 Handelsbetriebe in Österreich und Deutschland beim Aufbau und Betrieb ihrer Onlineshops — von Shopify-Migrationen bis zu individueller Software. Er arbeitet von Wien aus und betreut seine Kunden langfristig, viele seit vielen Jahren. LinkedIn

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